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Dr. med. Marc Dehos



Stoßwellentherapie

Stoßwellen

Was ist die Stoßwellen-Therapie?

Stoßwellen sind mechanische Impulswellen. Das Verfahren, mit diesen energetischen Stoßwellen Therapien durchzuführen, ist nicht neu. Seit mehr als 20 Jahren werden beispielsweise Nieren– und Gallensteine mit dieser Technik erfolgreich behandelt. Die durch die Energie der Stoßwellen zertrümmernden Kalkteile verlassen den Körper auf natürlichem Weg. Der Vorteil für die Patienten liegt auf der Hand: Es ist kein operativer Eingriff nötig.

Durch die jahrelangen guten Erfahrungen in diesem Bereich wurden die Forschungen auf diesem Gebiet voran getrieben. Dabei stellte sich heraus, dass die Stoßwellen auch bei anderen Schmerzen positive Wirkungen entfalten können. So wird diese Therapieform beispielsweise eingesetzt bei der Behandlung von schlecht heilenden Knochenbrüchen oder bei Schmerzen an Sehnen oder Muskeln. In diesen Fällen wird im Gegensatz zur Zertrümmerung von Nieren- oder Gallensteinen mit niedriger Energie gearbeitet.

Was kann mit Stoßwellen behandelt werden?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist die Stoßwellentherapie insbesondere bei folgenden Krankheitsbildern einsetzbar:

  • Verkalkungen im Bereich der Schultern („Kalkschulter“)
  • Tennis- oder Golfer-Ellenbogen
  • Reizung der Achillessehne
  • Chronische Entzündungen und schmerzhafte Reizungen der Sehnenansätze im Schultergelenk
  • Fersensporn
  • Schmerzhafte Sehnenansatzentzündungen an der Hüfte
  • Akute und chronische Schmerzen, z.B. im Rücken, Schulter- und Nackenbereich durch verkürzte oder verdickte Muskelabschnitte

Was passiert während der Therapie?

Die modernen Therapiegeräte erzeugen Schallwellen mit extrem hoher Energie von bis zu 28 kV.

Diese Stoßwellen, die zielgenau eingesetzt werden müssen, regen in dem behandeltem Bereich Strukturveränderungen am Gewebe an. Der Regenerationsprozess wird gefördert. Darüber hinaus regen die hochenergetischen Impulswellen das Knochenwachstum an. Die Entzündungsvorgänge können gebremst werden.

Stoßwellen 2

Wie verläuft die Behandlung?

Der Schallkopf zur Erzeugung der Stoßwellen wird über das Behandlungsgebiet gebracht.

Die Behandlungszeit richtet sich nach Art und Dauer der Erkrankung. In der Regel werden ein bis drei Therapiesitzungen durchgeführt, die jeweils 5 bis maximal 10 Minuten dauern.

Bei Bedarf erhält der Patient eine lokale Betäubung.

Welche Vorteile hat die Behandlung mit Stoßwellen?

  1. Der entscheidende Vorteil der Stoßwellenbehandlung liegt darin, dass sie ambulant und damit kostengünstig durchgeführt werden kann. Für den Patienten bedeutet das gleichzeitig kürzere Ausfallzeiten.
  2. Bei fachkundiger Anwendung ist nicht mit relevanten Nebenwirkungen zu rechnen. Die Nachbehandlungsphase ist kurz, die postoperativen Schmerzen lassen sich vermeiden.
  3. Nach Abschluss der Behandlung kann der Patient die Praxis ohne Einschränkung seines Reaktionsvermögens verlassen.
  4. Operative Maßnahmen lassen sich in vielen Fällen durch die Stoßwellenbehandlung vermeiden.

Kosten der Behandlung

Die Stoßwellen-Therapie zählt nicht zu den Regelleistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Eine Erstattung erfolgt daher nicht.

Aufgrund der positiven Erfahrung und der wissenschaftlich dokumentierten guten Erfolge sind einige Krankenkassen, insbesondere die Privatkassen, jedoch bereit, diese gegenüber operativen Maßnahmen kostengünstigere Therapie zu übernehmen.

Darüber hinaus ist diese Behandlungsform für den Patienten wesentlich weniger risikoreich und weniger belastend.

Weiterführende Informationen unter:


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Prof. Dr. med. J. Fischer Dres. med. M. Dehos, T. Saltzer