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Dr. med. Marc Dehos
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Stoßwellen sind mechanische Impulswellen. Das Verfahren, mit diesen energetischen Stoßwellen Therapien durchzuführen, ist nicht neu. Seit mehr als 20 Jahren werden beispielsweise Nieren– und Gallensteine mit dieser Technik erfolgreich behandelt. Die durch die Energie der Stoßwellen zertrümmernden Kalkteile verlassen den Körper auf natürlichem Weg. Der Vorteil für die Patienten liegt auf der Hand: Es ist kein operativer Eingriff nötig.
Durch die jahrelangen guten Erfahrungen in diesem Bereich wurden die Forschungen auf diesem Gebiet voran getrieben. Dabei stellte sich heraus, dass die Stoßwellen auch bei anderen Schmerzen positive Wirkungen entfalten können. So wird diese Therapieform beispielsweise eingesetzt bei der Behandlung von schlecht heilenden Knochenbrüchen oder bei Schmerzen an Sehnen oder Muskeln. In diesen Fällen wird im Gegensatz zur Zertrümmerung von Nieren- oder Gallensteinen mit niedriger Energie gearbeitet.
Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist die Stoßwellentherapie insbesondere bei folgenden Krankheitsbildern einsetzbar:
Die modernen Therapiegeräte erzeugen Schallwellen mit extrem hoher Energie von bis zu 28 kV.
Diese Stoßwellen, die zielgenau eingesetzt werden müssen, regen in dem behandeltem Bereich Strukturveränderungen am Gewebe an. Der Regenerationsprozess wird gefördert. Darüber hinaus regen die hochenergetischen Impulswellen das Knochenwachstum an. Die Entzündungsvorgänge können gebremst werden.

Der Schallkopf zur Erzeugung der Stoßwellen wird über das Behandlungsgebiet gebracht.
Die Behandlungszeit richtet sich nach Art und Dauer der Erkrankung. In der Regel werden ein bis drei Therapiesitzungen durchgeführt, die jeweils 5 bis maximal 10 Minuten dauern.
Bei Bedarf erhält der Patient eine lokale Betäubung.
Die Stoßwellen-Therapie zählt nicht zu den Regelleistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Eine Erstattung erfolgt daher nicht.
Aufgrund der positiven Erfahrung und der wissenschaftlich dokumentierten guten Erfolge sind einige Krankenkassen, insbesondere die Privatkassen, jedoch bereit, diese gegenüber operativen Maßnahmen kostengünstigere Therapie zu übernehmen.
Darüber hinaus ist diese Behandlungsform für den Patienten wesentlich weniger risikoreich und weniger belastend.
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Prof. Dr. med. J. Fischer Dres. med. M. Dehos, T. Saltzer