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Vom Säugling bis zum Senior/in werden Sie bei uns orthopädisch gut betreut.
Dr. med. Andreas Sachs
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Unsere Gelenke ermöglichen es, dass wir uns bewegen können. Diese Bewegungen werden durch Schmiere, die sich zwischen den Gelenken befindet, verbessert und erleichtert. Diese Gelenkschmiere, ein Flüssigkeitsfilm, wird von der inneren Gelenkschleimhaut gebildet. Um plötzliche und harte Bewegungen zu dämpfen, haben die Gelenke darüber hinaus den Gelenkknorpel. Dieser glatte und elastische Überzug über die Gelenke schützt bei jeder Bewegung. Die Gelenkbänder und die Gelenkkapsel schützen gegen falsche Bewegungen und stabilisieren das Gelenk.

Der Anfang jeder Arthrose ist ein Schaden im Knorpelüberzug des Knochens. Der anfänglich glatte Knorpel wird rau und weich. Es entstehen Risse und Furchen. Das Gelenk schmerzt unter Belastung.
Bei stärkeren Oberflächenschäden entsteht ein Knacken und Knirschen im Gelenk. Die Gelenkflächen fangen an zu reiben. Die Zerstörung schreitet voran. Der unter dem Knorpel liegende Knochen wird spröder und unregelmäßiger. Es entstehen Löcher, sogenannte Knochenzysten, und der Knochen deformiert sich. Die Gelenke schmerzen, schwellen gelegentlich an und sind überwärmt.
Bei der Arthrose unterscheidet man zwischen dem Früh- und Spätstadium. Zu einem Knorpelschaden können unzählige verschiedene Faktoren führen. Unfälle, Überlastungen, angeborene Fehlformen der Gelenke, Stoffwechselstörungen und vermutlich auch Ernährungsfehler sowie Übergewicht sind die wichtigsten Ursachen. Als Folgen der Arthrose sind bekannt: Schmerzen, Entzündungsschübe, Verdickungen und Verformungen des Gelenkes und beginnende Einsteifung. Für jedes Gelenk und jedes Stadium sind Ausmaß und Ausprägung dieser Vorgänge verschieden.
Arthrose ist eine chronisch fortschreitende Verschleißerkrankung. Bei der Vorbeugung (Prävention) unterscheidet man zwischen der Primärprävention (Vorbeugung vor Eintritt der Arthrose) und der Sekundärprävention, die erst nach Eintritt der Arthrose zum Tragen kommt. Einer Verschlechterung wird vorgebeugt. Ziele der Vorbeugung (Prävention) sind: Steigerung der Belastbarkeit des Knorpels, Unterstützung von Reparaturprozessen, Beseitigung von Entzündungen, Schaffung optimaler Bedingungen für das Wachstum des Ersatzknorpels.
Um die Belastbarkeit des Knorpels zu erhöhen und ihn zu schützen, werden entsprechende Wirkstoffe möglichst direkt in das betroffene Gelenk gespritzt (injiziert). Die Wirkung ist ähnlich wie beim Düngen von Pflanzen. Die Düngemittel verbessern den Stoffwechsel und fördern Wachstum und Erneuerung. Bestimmte Wirkstoffkombinationen können eine Stimulation des Knorpels bewirken.
Die erfolgreiche Behandlung zeigt sich im Nachlassen des Schmerzes und Verbesserung der Bewegung. Operationen können hinausgezögert oder teilweise ganz vermieden werden. Meist werden mehrere Spritzen (Injektionen) in das Gelenk gegeben. Hyaluronsäure wird zum Beispiel 3 – 5 mal im Abstand von einer Woche in das Gelenk verabreicht.
Nach einer gewissen Zeit erfolgt eine Nachuntersuchung, um ggf. Begleitmaßnahmen einzuleiten.
Die Arthrose-Präventionsbehandlung ist keine Kassenleistung und muss privat getragen werden. Privatversicherte bekommen in der Regel die Kosten für diese Heilbehandlung erstattet.
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Prof. Dr. med. J. Fischer, Dres. med. M. Dehos, T. Saltzer