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Dr. med. Andreas Sachs



Ionisierte Sauerstofftherapie

Sauerstoff-Therapie

Was ist der Sauerstoff-Therapie?

Die Sauerstoff-Therapie ist eines der modernen Naturheilverfahren. In Kombination mit anderen Naturheilverfahren hat sie sich als besonders wirksam erwiesen.

Keine andere ergänzende Therapie hat in den letzten Jahren mehr Zuspruch bei Ärzten und Patienten gefunden. Sie hat sich als besonders wirksam erwiesen, zumal sie ohne nennenswerte Nebenwirkung anzuwenden ist. Selbst bei schweren chronischen Erkrankungen, wie z.B. Durchblutungsstörungen und Leberentzündungen, kann die zusätzliche Aufnahme von Sauerstoff zu wesentlichen Erleichterungen führen.

Was passiert bei der Sauerstoff-Therapie?

Das Ziel bei dieser Therapieform ist es, die Sauerstoffversorgung jeder einzelnen Zelle des Körpers zu verbessern.

Die konsequente Durchführung der Sauerstoff-Therapie kann den Sauerstoffanteil im Blut um mehr als 30% erhöhen. Sauerstoff ist lebensnotwendig, damit unser Körper optimal funktionieren kann. Der Sauerstoff wird durch die Atemluft aufgenommen. Transportiert wird der Sauerstoff durch das Blut, welches ihn bis in die letzte Zelle des Körpers befördert.

Jedoch nutzt der Mensch nur einen kleinen Teil des in der Luft enthaltenen Sauerstoffes. Lediglich 5% des eingeatmeten Sauerstoffes wird verwertet.

Sensible Menschen reagieren schon auf kleinste Veränderungen des Sauerstoffgehaltes in der Luft. Denken Sie nur an die „schlechte Luft“, die entsteht, wenn sich viele Menschen in einem geschlossenen Raum befinden. Hier ist der Sauerstoffgehalt der Luft gesunken, so dass der Körper noch weniger davon verwerten kann. Es besteht das Bedürfnis nach „frischer Luft“.

Blutzellen und Umgebung

Welche Ursachen hat Sauerstoffmangel?

Einige Ursachen für einen Sauerstoffmangel sind unter anderem der Gebrauch von Nikotin, Alkohol oder Medikamenten. Aber auch die ständig zunehmende Umweltbelastung durch die Industrie, Verkehr und dergleichen spielt eine Rolle.

Auch psychische Belastungen wie Kummer, Angst, Misserfolg oder Stress in Beruf und Familie sind Ursachen für eine mangelnde Sauerstoffversorgung. Unglückliche oder unzufriedene Menschen sind somit zusätzlich gefährdet.

Eine wichtige Rolle spielt auch das Alter. So verringert sich der Anteil des Sauerstoffs im Blut zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr um rund 50%. Ein Drittel weniger Sauerstoff bleibt nicht ohne Folgen auf die Vitalität.

Häufig sind Durchblutungsstörungen die Ursache für einen Sauerstoffmangel. Eine Verschlechterung der Versorgung der einzelnen Zellen des Körpers mit Sauerstoff entsteht, wenn die Kapillargefäßwände (Kapillargefäße = kleinste Blutgefäße) anschwellen und so den Blutfluss senken. Es werden nicht mehr alle Zellen optimal mit Sauerstoff versorgt. Die Folge ist, dass Vitalität und körpereigene Abwehrkräfte nachlassen. Man fühlt sich nicht richtig fit, obwohl man auch nicht richtig krank ist, Erkältungen treten häufiger auf und dauern länger. Die Haut wird empfindlicher, Entzündungen und Ausschläge treten häufiger auf. Schon nach leichten körperlichen Belastungen neigt man zur Kurzatmigkeit. Auch Schlafstörungen treten auf, trotz ausreichender Nachtruhe fühlt man sich unausgeschlafen. Hände und Füße sind auffallend kalt. Beim Einschlafen spürt man eine unangenehme Unruhe in den Beinen. Starke Stimmungsschwankungen und zunehmende Nervosität können ebenfalls eine Folge sein, wie das Sinken des sexuellen Interesses.

Die Folge von Durchblutungsstörungen ist auch der Mangel an Sauerstoff in den einzelnen Organen wie Ohr oder Auge. Dieser Mangel kann sich durch ein Nachlassen des Seh- oder Hörvermögens bemerkbar machen.

Wie kann der Sauerstoffgehalt im Blut erhöht werden?

Wird der Sauerstoffmangel nicht behoben, können mit der Zeit verschiedene Krankheiten die Folge sein, deren Anfang kaum bemerkbar ist.

Allerdings lässt sich der Sauerstoffgehalt im Blut erhöhen, was sich durch gesteigertes physisches und psychisches Wohlbefinden ausdrückt. Denken Sie nur daran, wie wohl Sie sich nach einem Waldspaziergang fühlen, also nach der Bewegung in sauerstoffreicher Luft.

Die konsequente Durchführung der Sauerstoff-Therapie kann einen Anstieg des Sauerstoffanteiles im Blut von mehr als 30% bewirken. Dieser Anstieg wirkt sich natürlich auf den gesamten Organismus aus. Sie fühlen sich allgemein besser, leistungsfähiger. Der gesamte Organismus wird angeregt.

Welche Wirkung hat die Sauerstoffbehandlung?

  • Stärkung der Abwehrkräfte
  • Erhöhung der Widerstandskraft
  • Besserer Schutz vor Erkrankungen der Atemwege
  • Erhöhung der Konzentrationsfähigkeit
  • Steigerung der Leistungsfähigkeit
  • Verbesserung der Sauerstoffversorgung in den einzelnen Organen

Was kann behandelt werden?

  • Schwindel
  • Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Migräne
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Rheumatische Beschwerden
  • Körperlicher und geistiger Vitalitätsverlust
  • Verminderte geistige Leistungsfähigkeit
  • Durchblutungsstörungen

Bewährt hat sich die Sauerstoff-Therapie auch als Ergänzungstherapie bei Krebserkrankungen, zur schnelleren Regeneration auch bei der Behandlung chronischer Erkrankungen, wie z.B. Leberentzündungen.

Was sind negative Ionen?

Die von Professor von Ardenne entwickelte Sauerstoff-Therapie verwendet für die Behandlung molekularen Sauerstoff.

Bei uns verwenden wir ionisierten Sauerstoff, der biologisch deutlich aktiver ist und dadurch eine kürzere Behandlungszeit erfordert. In der freien Natur befinden sich je nach Ort, Tageszeit, Wetterlage 500 bis 2000 Sauerstoffionenpaare in jedem Kubikzentimeter Luft. Das Verhältnis von negativen zu positiven Ionen beträgt ca. 1 zu 1,4. Dort, wo dieses Verhältnis stimmt, wo sich also genügend Sauerstoffionen in der Atemluft befinden, fühlen wir uns wohl und voller Spannkraft; zum Beispiel am Meer, im Gebirge oder nach einem Gewitter.

Auf ein gestörtes Ionenverhältnis (also einen Überschuss an positiven Sauerstoffionen) reagieren viele Menschen mit Nervosität, Depressionen, Schlafstörungen, Migräne, Kreislaufbeschwerden, Narben- und Wundschmerzen und allgemeinem Unwohlsein. Diese Erscheinungen kann man beispielsweise bei Wetterumschwung oder Föhn beobachten.
Durch den in unserer Praxis benutzten Sauerstoffkonzentrator mit negativer Ionisation gelingt es, vermehrt negativ geladene Ionen pro Kubikzentimeter in der Atemmaske und somit dem Kreislauf zur Verfügung zu stellen.

Wie verläuft die Behandlung?

Zu empfehlen sind 15 Behandlungen. In schweren Fällen empfehlen wir 25 Behandlungen. Die Behandlung erfolgt zwei bis drei Mal pro Woche; jede Sitzung dauert 20 Minuten.

Kosten der Behandlung

Die Sauerstoffbehandlung wird in zahlreichen Kurkliniken, Krankenhäusern und Universitätskliniken eingesetzt.

Dennoch werden die Kosten für diese Behandlung nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. In verschiedenen Fällen können die Kosten für die Sauerstoff-Therapie als zusätzliche Gesundheitsaufwendung fiskalisch geltend gemacht werden.

Privat Versicherte bekommen in der Regel die Kosten der Behandlung erstattet.

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Prof. Dr. med. J. Fischer Dres. med. M. Dehos, T. Saltzer