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Vom Säugling bis zum/-r Senior/in werden Sie bei uns orthopädisch gut betreut.

Dr. med. Thomas Saltzer



Säuglinge und Kinder

Springende Kinder

Bei Säuglingen sowie Kindern und Jugendlichen treten gehäuft Störungen der symmetrischen, natürlichen statomotorischen Entwicklung auf. Die Ursachen können vielfältig sein.

KISS-Syndrom

Eine spezielle Erkrankung, die einer gezielten Diagnostik und Therapie bedarf, ist die unter dem Begriff "KISS-Syndrom" (kopfgelenkinduzierte Symmetriestörung) bekannt gewordene Erkrankung.

Symptome

Die Symptome des Säuglings sind hierbei vielfältig:

  • Typisch ist die Schiefhaltung des Kopfes
  • ggf. Krümmung der Wirbelsäule
  • Asymmetrien des Bewegungsmusters oder der Haltung
  • Beckenasymmetrie
  • Schädelabflachung
  • Abspreizhemmung oder Reifungsstörung der Hüfte
  • Störungen der Fußstellung
  • seitendifferente Muskelspannung
  • Schlafstörungen
  • Schreckhaftigkeit der so genannten "Langsamentwickler"
  • Überstreckung des Kopfes

Kind fühlt sich besser.

Häufig besteht eine Störung in den kleinen Wirbelgelenken zwischen Kopf und Halswirbelsäule. Da Säuglinge die Stellung des Kopfes im Raum nicht mit den Augen kontrollieren, wird überwiegend im Kopf-Hals-Übergangsbereich die Stellung des Kopfes zum obersten Halswirbel gemessen. Die Kopfgelenke nehmen eine Schlüsselposition zur Steuerung der Körperposition ein. Kommt es z.B. durch Fehllage während der Schwangerschaft oder durch die erheblichen Krafteinwirkungen während der Geburt auf den Kopf und Hals zu Fehlstellungen, so kommt es als Folge dieser Fehlstellung zur Störung der normalen symmetrischen Entwicklung des Säuglings und Kindes.

Folgen bei Nichtbehandlung

Werden diese Fehlstellungen im Kopf-Hals-Übergangsbereich nicht beseitigt, so kann es zu schweren chronischen Folgesymptomen kommen, die häufig zu einer Störung der Bewegungsentwicklung, Schreckhaftigkeit und Schreikindern und später auch zu chronischen Kopfschmerzen, Migräne oder auch chronischen Wirbelsäulenschmerzen führen.


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Prof. hos. Dr. med. J. Fischer, Dres. med. M. Dehos, T. Saltzer